Hat Dein Hund Schmerzen?
Hunde sind Meister darin, Schmerzen zu verbergen. Es gilt schon ganz genau hinzusehen, um zu erkennen, ob Dein Hund Schmerzen hat. Auch ich habe früher gedacht: "Mein Hund jault nicht und er rennt auch gerne mal über die Wiese. Also kann er keine Schmerzen haben."
Doch leider ist es nicht so einfach. Vor allem chronische Schmerzen entwickeln sich schleichend, was von den Besitzern anfangs oft erst mal gar nicht bemerkt wird. Es gibt eine Vielzahl von Anzeichen, die auf Schmerzen bei Deinem Hund hindeuten können. Je mehr dieser Anzeichen zusammen kommen, desto eindeutiger lässt das darauf schließen, dass Dein Hund unter Schmerzen leidet.
Einige dieser Anzeichen habe ich hier aufgeführt:
Dein Hund....
> steht schlecht auf
> läuft irgendwie unrund/schleift die Krallen
> geht plötzlich nicht mehr gerne Treppen
> vermeidet ins Auto oder auf das Sofa zu springen
> beknabbert immer wieder bestimmte Stellen/Gelenke am Körper
> hechelt, schmatzt oder gähnt vermehrt
> möchte nicht mehr gerne spazieren gehen oder ermüdet schnell
> setzt sich auffällig schnell hin oder lehnt sich im Stand an
> verhält sich anders als sonst z.B. unruhig, phlegmatisch
> meidet Kontakt zu anderen Hunden
> hat weniger oder keinen Spaß an Dingen, die ihm sonst Freude gemacht haben.
Solltest Du nun festgestellt haben, dass einige dieser Punkte auf Dein Hund zutreffen, ist es wichtig, dies beim Tierarzt abklären zu lassen.
Wichtig: Die physiotherapeutische Behandlung ist kein Ersatz für eine tierärztliche Behandlung. Sie ist als begleitende und unterstützende Maßnahme zur Therapie des Tierarztes zu sehen.
Jede physiotherapeutische Maßnahme hat in erster Linie die Schmerzlinderung/-freiheit zum Ziel. Mit den verschiedenen Therapiemaßnahmen lassen sich sehr gute Erfolge erzielen und die Lebensqualität Deines Hundes verbessern.
Gerne besprechen wir die individuellen Therapiemöglichkeiten zur Schmerzlinderung für Deinen Hund.